“Ehrenamt” und “Spenden-Kultur”; Reform durch BGE

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copyright: piqs.de
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Rund 31 Millionen Menschen (nur in Deutschland) betätigen sich “ehrenamtlich”. Tendenz steigend, wie die Berliner Morgenpost hier berichtet. Über das Spenden-Aufkommen in Deutschland gibt es leider sehr gegenläufige Behauptungen im Netz, da sowohl die Menge der Spender als natürlich auch die Summen von Jahr zu Jahr stark variieren.

Fakt ist aber, dass eine schier unüberschaubare Menge an gemeinnützigen Vereinen und Hilfsorganisationen in diesem Land existiert. Davon hat auch der Großteil mit Sicherheit seine Daseinsberechtigung und ich möchte deren gute Motive hier nicht in Frage stellen. Oder doch? Naja, teilweise: Bürogebäude (Mieten), Mitarbeiter sowie Ge- und Verbrauchsmaterial etc. kosten nun Mal Geld. Und genau dieses Geld wird jeder Organisation immer fehlen, um es dem eigentlichen Einsatzzweck (dem Grundgedanken) zukommen zu lassen.

Macht Euch bitte jetzt Mal gedanklich frei für die Utopie eines weltweiten Bedingungslosen Grundeinkommen (Universal Basic Income): Jeder Mensch erhält in seinem Land einen monatlichen Geldbetrag, welcher sein Auskommen (Wohnen/Ernährung) in bescheidenen Verhältnissen sicher stellt. Schon alleine diese Tatsache würde sehr viele Hilfsorganisationen und Ehrenämter obsolet machen. Alle übrigen ehrenamtlichen Tätigkeiten würde man in Zukunft dann anders nennen, vielleicht Hilfstätigkeit. Und alle übrigen Vereine könnten die bisher gezahlten Gehälter zumindest reduzieren, da deren Mitarbeiter ja bereits ein Grundeinkommen beziehen.

Ihr seid immer noch skeptisch? Das Beispiel ist euch zu global?
Dann schaut doch einfach Mal in Eurer Stadt, wo die nächste “Tafel” oder Suppenküche mit gespendeten Lebensmitteln und ehrenamtlichen Helfern, Obdachlose und andere Bedürftige vor dem Verhungern rettet. Ein #BGE wird all das aufbrechen, den Menschen Sicherheit geben und die Freiheit, wiederum Gutes für die Gemeinschaft zu tun.

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