Fibromyalgie und eine natürliche Möglichkeit

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Fibromyalgie und Cannabidiol

 

Über Fibromyalgie
Fibromyalgie ist eine Krankheit, die sich besonders durch chronische Schmerzen, depressive Verstimmungen und einer verminderten Lebensqualität auszeichnet. Mit seinen therapeutischen Eigenschaften wird das Cannabinoid CBD (Cannabidiol) vermehrt als Mittel zur Linderung von Schmerzen und Entzündungen sowie für die Steigerung des Wohlbefindens eingesetzt.
Als Auslöser für Fibromyalgie gelten virale Infekte, Autoimmunkrankheiten, entzündliche rheumatische Erkrankungen, Tumore und starke einseitige Belastung. Wahrscheinlich können Unfälle und operative Eingriffe ebenso ein Fibromyalgiesyndrom auslösen. Auch hat man festgestellt, dass besonders Frauen unter dieser Erkrankung leiden, die oftmals eine bewegte Vergangenheit vorweisen.
Einige Faktoren führen zu einer Verschlimmerung der Fibromyalgie. Dazu gehören Stress, Angstzustände, Wetterumschwung, feuchte Witterung, Kälte, Müdigkeit sowie eine länger andauernde schwere Arbeit.
Weiterhin wird davon ausgegangen, dass psychosomatische Ursachen für das Fibromyalgie Syndrom in Frage kommen. Stress, Angst oder Depressionen verändern das Schmerzempfinden. Allerdings weiß man immer noch nicht, ob Fibromyalgie zu den psychosomatischen Krankheiten zählt oder eine Stoffwechselstörung des Gehirns zu psychosomatischen Störungen führt.

Ernährung, Bewegung 

 

Beim Fibromyalgiesyndrom wird von einer Erhöhung des oxidativen Stresses ausgegangen, bei dem freie Radikale vermehrt im Körper kursieren. Deshalb ernähren sich viele Patienten mit pflanzlichen Lebensmitteln, in denen antioxidative Inhaltsstoffe enthalten sind. Hierzu eignen sich auch Hanföle,Hanfmehl, Hanfsamen, Hanfschokolade u.v.m. Schonhaltungen sollte man vermeiden . Trotz Schmerz sollte man sich bewegen. Beispielsweise mit Gymnastik, Dehnübungen, Schwimmen, Pilates oder auch nur 5 Minuten Laufen am Tag. Wenn man ruht, fokussiert man sich viel eher auf den Schmerz. Bewegung ist also auch eine gute Ablenkung.

Mit Medikamenten gegen die Schmerzen
Paracetamol, Novaminsulfon oder auch Tramadol sind die Schmerzmittel der Wahl bei Fibromyalgie. Zusätzlich werden Antiepileptika wie Gabapentin gegen die Schmerzzustände eingesetzt. Auch mit Psychopharmaka, z. B Amitriptylin, Fluoxetin oder Duloxetin, lassen sich Schmerzwahrnehmung und weiterleitung positiv beeinflussen.
Doch was kann man tun, wenn all das nicht hilft? Oder es zu unerwünschten Nebenwikungen oder Unverträglichkeiten kommt?                                                          Zu uns kommen vermehrt auch Fibromyalgie Patienten. Die häufigsten Aussagen sind:
=> Nichts hilft gegen meinen Schmerz                                                                        => Ich kann diese ganzen Medikamente nicht mehr nehmen.                                        => Die Krankheit beeinträchtigt mein Leben und meine Stimmung                                => Ich kann nicht mehr schlafen

CBD hat viele positive Eigenschaften, die für einen Versuch sprechen.
Cannabidiol wurde bereits in der Vergangenheit verwendet, um chronische Schmerzsymptome zu behandeln und Entzündungen des Körpers zu minimieren. Daher wird es als eine echte Alternative zur Einnahme von süchtig machenden Opiaden betrachtet. Auch weil es kaum Nebenwirkungen hat (selten Übelkeit oder Müdigkeit). CBD kann also einen positiven Effekt auf die Behandlung von Fibromyalgie haben. Die schmerzlindernde Wirkung von CBD kann durch die Art und Weise erklärt werden, wie diese Substanz das Gehirn beeinflusst. Es kann die Nervenbahnen unterbrechen, die Signale von Schmerzen zwischen dem Gehirn und dem Körper senden. Bei Schlafstörungen hat sich CBD ebenfalls als wirksam herausgestellt. Vor allem dem Stresshormon Cortisol wirkt es entgegen und sorgt somit für mehr innere Ruhe und mehr Wohlbefinden.

Studien sagen
Ergebnisse von Studien zu CBD bei Fibromyalgie sind unter anderem:
1. Patienten mit Fibromyalgie zeigten zwei Stunden nach dem Rauchen oder dem oralen Konsum von Cannabis eine signifikante Reduktion der Schmerzen und Steifheit, eine Verbesserung der Entspannung und eine Zunahme der Schläfrigkeit und des Wohlbefindens.
2. Cannabismedikation erwies sich als wirksam bei der Verbesserung der Schlafqualität und wurde von Fibromyalgie-Patienten gut vertragen.
3. Eine vierwöchige Cannabis-Behandlung führte bei Patienten mit Fibromyalgie zu einer erheblichen Verringerung der Schmerzen und Angstzustände.

* Die Dosierung ist Abhängig davon, in welcher Art und Weise man CBD aufnimmt. Ideal ist die Kombination aus CBD ÖL, CBD inhalieren und einer CBD Salbe äußerlich zum Auftragen auf die Haut.
* Grundsätzlich mit allen drei oben erwähnten Varianten in geringer Menge beginnen und dann in den nächsten 3 Tagen langsam steigern. Wieweit die Steigerung dann geht, bleibt den individuellen Befindlichkeiten und Ergebnissen vorbehalten. So kann es durchaus mal sein, dass wenn man zunächst die Dosis erhöht hat, sie dann wieder reduziert.

 

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Vielleicht wissenswert
Tatsächlich hat man herausgefunden, das auch der Stoff THC (Tetrahydrocannabinol), den Schmerz effektiv lindert. Hierzu braucht man einen Arzt der die Behandlung anfordert/beantragt. Im Krankenhaus wird man dann auf dieses Cannabinoid eingestellt.

-> Wir können leider nicht versprechen, dass CBD euch helfen wird. Es gibt Menschen, bei denen es sehr gut hilft und andere, wo das leider nicht der Fall ist. Wir denken vor allem nach den Erfahrungsberichten, dass es definitiv einen Versuch wert ist. Cannabidiol unterliegt nicht den betäubungsmittelrechtlichen Vorschriften und ist auch nicht verschreibungspflichtig =)

 

                                                                                                                                                                                    *Die Natur und Du*                                                   Wir beraten euch gerne euer Green Box Trier Team

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