Rechtfertigt Kulturerbe Leid? – Noch immer vorhandener Stierkampf

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©https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/7/72/Sanski_Most_Korida_2011_003.JPG/600px-Sanski_Most_Korida_2011_003.JPG

Damals als Ritter auf ihren Pferden saßen und ehrenvolle Turnieren bestritten. Entstand in Spanien den Brauch Ritter auf ihren Pferden bewaffnet mit einer Lanze den Stieren im Kampf entgegen zu treten. Bis der König Karl der VI diese Art der Kämpfe verbot. Ende gut, alles gut? Nicht ganz, denn wie wir wissen sind die Kämpfe heute noch aktuell. Dies liegt daran, dass der nachfolgende König gefallen an den damaligen Kämpfen fand. Wodurch diese leider wieder erweckt wurden und noch heute durchgeführt werden.

Unfaire Kampf

Mal abgesehen davon, dass sich kein Tier freiwillig in einer solchen Situation des Kampfes begehen würde, will der Mensch auch sicher gehen als Sieger des Kampf aus der Arena zu gehen. So werden die Stiere bereits vor den Kämpfen entsprechend „vorbereitet“. Sie werden verletzt, um sie zu schwächen. Die Sichtverhältnisse der Stiere wird durch Vaseline in den Augen erheblich beeinträchtigt. Auch die Hörner werden ihnen genommen, um das Gleichgewicht der Stiere zu stören.

Hohes Risiko auch für die treuen Begleiter der Matadoren

Die Stiere werden auch in unsere Zeit von Pferd aus „bekämpft“. Damit die Pferde überhaupt ruhig bleiben, tragen sie Augenklappen. Dies bedeutet, dass sich die Pferde zahlreiche Verletzungen zu ziehen, welche auch der Tod für das Pferd bedeuten kann.

Tödliches qualvolles Ende

Sobald der Stier vor Erschöpfung zusammen bricht, setzt der Matador noch eins drauf, indem er immer wieder auf diesen mit einen Messer einsticht bis er sich nicht mehr rührt. Sollte der Stier überlebt haben, stirbt dieser Letzt endlich nach der Show. Nachdem ihm die Kehle ohne Betäubung aufgeschlitzt wurde und er auf grausamste weise ausbluten musste.

Nicht nur dem Tier wird geschadet

In den Versuchen des Stieres sich gegenüber seinen Angreifer zu Verteidigen, fügt er den Menschen ebenfalls zahlreiche Verletzungen zu, die ebenfalls tödlich enden können. So fordert dieser Kampf auch Menschenleben. Der Mensch, ohne Skrupel davor seine eigene Spezies für einen sinnlosen Kampf zu verlieren.

Wahrhaftige Traditionen oder Attraktion?

Diese Grausamkeiten gegenüber Mensch und Tier dürften inzwischen einige Spanier wach gerüttelt haben. So gaben in einer Gallup-Umfrage 76% der Spanier an, dass sie für ein Verbot des Stierkampfs wären. So sind es vor allem Abenteuer-Urlauber, die sich diese blutrünstigen Kämpfe anschauen im Glaube der spanischen Kultur näher zu kommen.

Nun liegt es an der Macht des Konsumenten, solche Angebote nicht weiter zu unterstützen.

Verwendete Quellen:

http://www.petazwei.de/7-gruende-warum-stierkaempfe-verboten-werden-sollten

http://www.spanien-urlauber.com/infos/stierkampf/

http://www.peta.de/stierkampf-eine-grausame-tradition

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