TOXIC MASCULINITY (TOXISCHE MÄNNLICHKEIT)

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AUF DEM BILD HEISST ES: “WHEN SHIT HITS THE FAN, NO ONE LOOKS FOR A FEMINIST”. ÜBERSETZUNG: “WENN DIE KACKE AM DAMPFEN IST, KANNST DU DIE PUSSIE-FEMINISTEN-MÄNNER IN DER PFEIFE RAUCHEN.”

Ein relativ junger von den feministischen SozialistInnen eingeführter Begriff: toxische Männlichkeit oder anders formuliert: giftige Männlichkeit.

Toxic Masculinity. Dieser Begriff taucht immer häufiger in Online-Diskussionen über die Gender-Debatte sowie in nationalen und internationalen Mainstream-Publikationen auf. Eine eindeutige Definition darüber, was dieser Begriff denn eigentlich bedeutet und welche Eigenschaften bzw. Verhaltensweisen eines Menschen unter diesen Begriff fallen, bleibt in den meisten Fällen unklar. Auch eine simple Google-Suche führt weder zu seriösen Quellen, noch zu einer Beantwortung der anfänglichen Fragen. Aber wie heisst es doch so schön: „Wenn der Berg nicht zum Propheten kommt, muss der Prophet zum Berg kommen“, und in diesem Sinne habe ich mich auf die Suche nach einer seriösen und wissenschaftlich validierten Definition des Begriffs Toxic Masculinity gemacht und bin dabei auf folgenden Bericht gestossen, welches im Journal Of Clinical Psychology im Jahr 2005 veröffentlicht wurde.

Der Autor Terry A. Kupers analysiert in seinem Artikel:
„Toxic Masculinity as a Barrier to Mental Health Treatment in Prison“ den Begriff im Zusammenhang mit der Behandlung psychischer Erkrankungen von Gefängnisinsassen.

Im Verlauf der Einleitung gibt Kupers folgende Definition für den Begriff der Toxic Masculinity: Toxic masculinity is the constellation of socially regressive male traits that serve to foster domination, the devaluation of women, homophobia, and wanton violence.

Übersetzt also: Toxic Masculinity ist das Zusammenwirken von „sozial-regressiven männlichen Wesenszügen“, welche die Entstehung und das Bestehen von Dominanz, der Abwertung von Frauen, Homophobie und kriminelle/mutwillige Gewalt begünstigen.

Connell defines hegemonic masculinity as the dominant notion of masculinity in a particular historical context (Connell, 1987). In contemporary American and European culture, it serves as the standard upon which the “real man” is defined. According to Connell, contemporary hegemonic masculinity is built on two legs, domination of women and a hierarchy of intermale dominance (Connell, 1987; Jennings & Murphy, 2000). It is also shaped to a significant extent by the stigmatization of homosexuality (Frank, 1987). Hegemonic masculinity is the stereotypic notion of masculinity that shapes the socialization and aspirations of young males (Pollack, 1998). Today’s hegemonic masculinity in the United States of America and Europe includes a high degree of ruthless competition, an inability to express emotions other than anger, an unwillingness to admit weakness or dependency, devaluation of women and all feminine attributes in men, homophobia, and so forth (Brittan, 1989). Hegemonic masculinity is conceptual and stereotypic in the sense that most men veer far from the hegemonic norm in their actual idiosyncratic ways, but even as they do so, they tend to worry lest others will view them as unmanly for their deviations from the hegemonic ideal of the real man. [Hervorhebung nicht im Original]

Offensichtlich müssen wir uns auch Connells Ausführungen über Hegemonic Masculinity genauer anschauen, um zu verstehen, woher dieser Begriff kommt und womit er gestützt wird. Connell schreibt dazu in ihrem Buch „Gender and Power: Society, the Person and Sexual Politics“ aus dem Jahr 1987 Folgendes:

Ihr Konzept bzw. ihr theoretischer Bezugsrahmen der Hegemonic Masculinity basiert also nicht auf belegten Kausalitäten. Stattdessen zäumt sie das Pferd von hinten auf, schaut sich den Sachverhalt an, dass die angeblich global-dominante Männlichkeit noch nicht alle anderen Identitäten ausgelöscht hat und schlussfolgert dann, dass es deswegen ein „Gleichgewicht der Kräfte“ geben muss. Die dominante Form der Männlichkeit unterdrückt also lieber, als zu vernichten. Warum, wieso, weshalb… das interessiert nicht.  Die Tatsache, dass es neben der vermeintlich dominanten Form von Männlichkeit auch noch weitere Formen von Männlichkeit und Weiblichkeit gibt, ist kein Beweis dafür, dass es überhaupt solch eine dominante Form von Männlichkeit gibt. Kommen wir nach dieser kurzen und enttäuschenden Reise in die Vergangenheit zurück zu Kupers Artikel. Er schreibt noch folgendes zum Begriff der Toxic Masculinity:

The term toxic masculinity is useful in discussions about gender and forms of masculinity because it delineates those aspects of hegemonic masculinity that are socially destructive, such as misogyny, homophobia, greed, and violent domination; and those that are culturally accepted and valued (Kupers, 2001).

Toxic Masculinity beschreibt also eine Teilmenge der Hegemonic Masculinity; konkret beschreibt der Begriff die negativen bzw. sozial-destruktiven Wesenszüge von Männlichkeit. Kupers führt danach noch einmal aus:

Toxic masculinity is constructed of those aspects of hegemonic masculinity that foster domination of others and are, thus, socially destructive. Unfortunate male proclivities associated with toxic masculinity include extreme competition and greed, insensitivity to or lack of consideration of the experiences and feelings of others, a strong need to dominate and control others, an incapacity to nurture, a dread of dependency, a readiness to resort to violence, and the stigmatization and subjugation of women, gays, and men who exhibit feminine characteristics.

Die Frage danach, warum alle diese Eigenschaften bzw. Wesenszüge nicht auch auf Frauen bzw. Weiblichkeit zutreffen können, bleibt natürlich unbeantwortet.

Zusammengefasst: Toxic Masculinity ist ein nicht belegtes Konzept, welches auf dem nicht belegten Konzept der Hegemonic Masculinity basiert. Mit diesem werden negative Wesenszüge, welche bei jedem Menschen vorkommen können, willkürlich einer „Form der Männlichkeit“ zugeschrieben. Dies ist aber weder validiert noch lässt sich der gesamte theoretische Bezugsrahmen falsifizieren. Und sowas nennt sich dann Wissenschaft. In Wirklichkeit geht es den Sozialisten darum – die Männlichkeit vollends zu zerstören – und ebenso die Weiblichkeit.

DIE MACHT DER MANIPULATION – VON RHETORIK BIS MK-ULTRA

Dieses Buch hat zum Ziel, Deine Urteilskraft zu entschleiern und die Augen und den Geist offen zu halten.

Alles Gute – bleibt im Frieden und bis zum nächsten Hier und Jetzt

André Blank

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André ist Gesundheitsberater und Autor. Er ist der Gründer, Inhaber und CEO der Vivoterra® AG. André Blank ist mit der InYologie (Lehre von Yin und Yang) aufgewachsen. Er hat also die Naturordnung nicht nur theoretisch kennen gelernt, sondern er lebt sie seit seiner Geburt in Praxis und Theorie. Schon mit 5 Jahren hat er mit Judo begonnen und später mit Karatedo und Aikido, das er bis heute noch praktiziert. André widmet seine ganze Energie dem Studium der InYologie (Lehre von Yin und Yang und der Naturordnung) in Praxis und Theorie. Er studiert besonders die Bereiche Bewusstsein, fernöstliche Philosophie, I-Ging (Wandlungsgesetze), I-do (Natur-Medizin), TCM (Trad. Chin. Medizin), Shokuyo-do (Ernährungslehre), Ryori-do (Heilkochen), 5-KI-Transformationen, Shiatsu (Heil-Massage), Kampfkunst (Aikido & Karatedo u.v.a.) Dein Geist (Dein Bewusstsein) lenkt Deinen Körper. Das, was Du glaubst, wie Dein Bewusstsein und Deine Haltung sind, so ist auch Deine Wirklichkeit. Wenn Du zweifelst, glaubst Du Deinen Zweifeln, und dann werden Deine Zweifel Deine Wirklichkeit. Er ist überzeugt, dass wir alle ein Leben in Freiheit, Glück, Vitalität und Zufriedenheit verdienen – und dass wir das Potential haben, es für uns selbst zu realisieren.

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