Über Ernährung. Ein Plädoyer für bewusstes Essen.

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Unsere Nahrungsmittel beeinflussen uns – physisch, mental und spirituell. Somit ist eine bewusste Ernährung wichtiger Bestandteil eines achtsamen, glücklichen und gesunden Lebens.

„Du bist, was Du isst“. Detox. Wellness. Smoothies. Bio.

Der moderne Mensch ist augenscheinlich ständig mit Gesundheitsthemen konfrontiert und bemüht sich um einen Lebensstil, der ihn fit, gesund und glücklich macht.

Doch wissen wir wirklich, was uns gut tut und warum? Ich wage es zu bezweifeln, wenn ich auch sehr froh bin, gewisse Entwicklungen hin zu einem bewussteren, gesünderen Lebensstil zu beobachten (in Kontrast zu dem heute so weit verbreiteten Lebensstil, der von Stress, fast food und wenig Bewegung geprägt ist).

Was ich erst kürzlich in vollem Umfang verstanden habe: es ist so wahr, dass wir tatsächlich sind, was wir essen. Unsere Nahrungsmittel beeinflussen uns auf einer physischen, mentalen und spirituellen Ebene.

Seit langer Zeit faste ich einmal im Jahr. Doch dieses Jahr hat sich etwas geändert. Ich habe während meiner Säure-Basen-Fastenkur angefangen, mich über Ernährung zu informieren, insbesondere das Säure-Basen-Gleichgewicht des Körpers. Was ich herausfand, hat mein Verhältnis zu Nahrungsmitteln grundlegend verändert.

Ein basischer Körper ist ein gesunder Körper. Wenn Deine Ernährung zu einem Großteil aus basischen Lebensmitteln wie Früchten, Gemüse, Kräutern und zahlreichen Nussarten besteht, schaffst Du ein basisches Milieu in deinem Körper. Fleisch- und Fischprodukte, Michprodukte, Zucker etc. hingegen übersäuern den Körper.

Dein Blut benötigt einen basischen ph-Wert. Mineralstoffe sind verantwortlich für die Basen im Körper. Wenn Dein Körper nun durch falsche Nahrungsmittel übersäuert, holt der Körper sich die nötigen Mineralstoffe aus Deinen Knochen oder gar Organen. Dies führt zu Mangelerscheinungen und zahlreichen Zivilisationskrankheiten. Auch Zellulite ist nichts anderes als eine Folge von Übersäuerung.

Relativ bald nach meinen Recherchen stellte ich meine Ernährung komplett um. Ich wurde (wieder) Vegetarierin und aktuell streiche ich nach und nach Milchprodukte von meinem Speiseplan. In dem Film „What the health“ sprechen Schulmediziner über die negativen Auswirkungen von Fleisch- und Milchprodukten auf den menschlichen Körper. Wenn man deren Aussagen Glauben schenkt, wären die meisten Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Herzinfarkte und gar Krebserkrankungen durch eine rein pflanzliche Ernährung vermeidbar.

In medias res: was änderte sich innerhalb von ein paar Monaten vegetarischer Ernährung mit viel Rohkost?

Ich bin fitter, ich fühle mich leichter, ich sehe gesünder aus. Meine jahrelangen, chronischen Nackenschmerzen haben sich (in Verbindung mit regelmäßigem Yoga und Meditieren) in Luft aufgelöst. Mein Hautbild hat sich wesentlich verbessert. Meine Haare sind gesünder und fester und meine Augen erscheinen mir klarer.

Auf einer mentalen und spirituellen Ebene fühle ich Veränderungen, die etwas schwerer zu beschreiben sind. Ich bin davon überzeugt, dass die LEBENSmittel, die wir essen, einen direkten Einfluss auf uns und damit auch auf unsere Gedanken und Gefühle haben. Unsere Gedanken und Gefühle wiederum beeinflussen unsere Umwelt – alles ist mit allem verbunden!

Spirituell betrachtet freue ich mich darüber, ein Leben zu leben, das keinem Lebewesen schadet und umweltfreundlich(er) ist.

Kurz: Ich liebe es.

Über Eure Kommentare und Erfahrungen mit vegetarischer/ veganer Lebensweise würde ich mich freuen!

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