In diesem Interview führe ich ein Gespräch mit der Buchautorin Daniela Kolk, die ebenfalls Erfahrungen mit Psychose und Psychiatrie (genau wie ich) gemacht hat und in Psychose eine mögliche Heilungschance sieht, sowie sich für eine Reform der gängigen Psychiatrie ausspricht.
Daniela Kolk wurde 1975 im Ruhrgebiet geboren. Dank ihrer Familie hat sie eine wohlbehütete Kindheit.
In ihren jungen Teenagerjahren durchleidet sie auf einer Realschule eine unglückliche Zeit mit Mobbingerfahrungen.
Worauf ein Gymnasialbesuch ihr eine glückliche Zeit ermöglicht, diese Zeitqualität und die der Kindheit prägt ihre Hoffnungen und den Blick aufs Leben.
Zwei erfolgreich abgeschlossene Ausbildungen und ein Studium der Kommunikationswissenschaft runden ihren beruflichen Lebensweg ab.
Frau Kolk erfährt vier psychotische Episoden, aber ist dennoch auf dem ersten Arbeitsmarkt tätig. Sie liebt ihre Arbeit. Ein Vierteljahrhundert beschäftigt sie sich ausgiebig mit Literatur rund um ihre Diagnose, um dann darüber zu schreiben.
Dabei ist ihr Buch :
#(selbst)STIGMA
Erfahrung mit „psychotischen Krisen“ enstanden:
In dem Buch geht es um die Erlebnisse, Erfahrung und um das Wissen des Autors rund um das Thema „psychotische Wahrnehmung“.
Die Autorin zeigt auf, wie es ihr mit Stigmatisierung ergeht, insbesondere der (selbst)Stigmatisierung.
Auch wird das Thema der Tablettenreduktion behandelt
(u.a. in einer Art Tagebuchform & einer abschließenden Einschätzung).
Desweiteren beleuchtet die Autorin verschiedene Behandlungsformen.
hier gibt es Danielas Buch zu kaufen:
entweder direkt beim Verlag
oder beispielsweise auf Amazon.
„Heilung geschieht in & mit Liebe.“
Zitat von Daniela Kolk
(der „Offene Dialog“ den wir im Video ansprechen – Therapieform für Psychose aus Finnland mit 85 % Heilungsquote).
Dieses Interview ist mit Vera Maria
und von mir ist auch das Buch
„Die unheimliche Magie der Psychose“ –
Erfahrungsbericht einer Psychose
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