Die Löschung von nationaler Identität

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Schaut man sich alleine die Werke der Filmindustrie der letzten Jahre an, so kann man die Löschung der Identität von Völkern als geradezu planmäßig erkennen. So wird aus einem „europäischen“ King Arthur, ein „schwarzer Ritter“ oder vielleicht wird ein „schwarzer Druide“ in die europäischen Wälder der Geschichte gesetzt? Im Endeffekt wäre das genauso, als würde man die Rolle des ugandischen Diktators „Idi Amin“ mit einem weißen Jüngling besetzen und das, weil man die Würde der weißen Minderheit schützen will? Nachdem in den Bombennächten der 1940er Jahre ganze Straßenzüge deutscher Kulturgeschichte wegebombt wurden und alle Errungenschaften der deutschen Geschichte vom Makel der Schuld an dem Bösen dieser Welt überzogen wurden, erzeugt die Werbung nun zunehmend auch das Bild des Deutschlands eines anderen Volkes. Sind wir ein Land oder ein Disneyfilm?

Alles was der Nachkriegsordnung nicht in den Kram passte, wurde dazu über Jahrzehnte aus den Bücherregalen entfernt oder auf den sogenannten Index gesetzt, was irgendwie einer kalten Bücherverbrennung gleich kommt. Wissen wir denn wirklich , ob diese Bücher es verdient haben, „kriminalisiert“ zu werden oder sollen sie einfach nach dem Motto „aus den Augen, aus dem Sinn“ verschwinden?
Abgesehen davon, dass man eigentlich die gesamte Weltgeschichtsschreibung hinterfragen muss, ist vor allem auch die der Japaner und Deutschen mit Blick auf den Einfluss der Siegermächte insgesamt zu hinterfragen und damit auch wohl die Kulturgeschichte.

Wenn man den Blick auf das noch vorhandene kulturgeschichtliche Wissen lenkt, in dem gerade auch die deutsche Sprache eine Rolle spielt, ist wohl das „Volk der Dichter und Denker“, durch Jahrzehnte der Bildungsferne, in chronischer Dekadenz versunken. Wozu auch und gerade der totale Kapitalismus in Mischung mit linker Fantasterei beigetragen hat.

Was ist denn von unserer eigenen Kultur übrig geblieben? „Retortenpop“ oder Schlager vom Fließband? Abgesehen davon, dass die deutsche Sprache auch hier, eben vom Schlager abgesehen, weiter im Hintergrund steht.

Selbst unsere Essenskultur wird nach und nach auf verschiedene Weise neutralisiert und von Massenware überdeckt.

Ein Neuanfang muss also gerade mit Blick auf die nationale Identität begangen werden und die kulturelle Identität von all dem Unrat befreit werden, der über ihr liegt. Dann kann in dieser Entwicklung eine neue eigene Ausrichtung beginnen.

Gruß Armin

 

Bild von lapping auf Pixabay

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