Schwangerschaftswunsch und Psychopharmaka – ein riesiges, verschwiegenes Problem

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Wenn eine Frau Psychopharmaka einnimmt, darf sie nicht schwanger werden, weil die Kinder sonst behindert werden können oder es zu Tot- oder Fehlgeburten kommen kann..

Dies stellt für mich, wie für so viele andere junge Frauen, die psychiatrisiert sind und Psychopharmaka nehmen ein großes Problem dar und als ich noch dachte, dass ich mein Leben lang Neuroleptika nehmen muss, da war ich sehr verzweifelt – ja, ich dachte ich könne niemals Kinder bekommen..

Heute schleiche ich meine Medikamente seit gut 2 Jahren mit der Regel

“10 – 20 % Reduktion alle 2 -3 Monate” sehr erfolgreich aus und es geht mir mit jeder Reduzierung besser..

Der Bundesverband Psychiatrieerfahrener (Bpe) empfiehlt in der Infobruschüre “Psychopharmaka Reduzieren und Absetzen”

“10 % alle 1,2 Wochen zu reduzieren” – für mich ist dies aber viel zu schnell, da ich sehr empfindlich reagiere auf Reduzierung.

Hier deren Homepage: https://bpe-online.de/

Aber in gut 2 Jahren werde ich meine Medikamente fertig ausgeschlichen haben und ich freue mich jetzt schon wahnsinnig auf den Tag, an dem ich medikamentenfrei bin.

Und dann kann ich auch wieder eine Familienplanung in Betracht ziehen – diese war mir jetzt in den gut 10 Jahren in denen ich Psychopharmaka nehme, ja verwehrt..

Ein Erfahrungsbericht einer schizoaffektiven Psychose

Video und Buch von Vera Maria

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