„Gut und Böse ist keine Bewertung sondern die Beschreibung der Geschwindigkeit einer Schwingung.“

Tja, einige wird dies überraschen, aber ‚Gut’ und ‚Böse’ ist keine Bewertung. Nur weil die meisten Menschen und vor allem Esoteriker dies behaupten, muss es noch lange nicht stimmen. Sie oder wer auch immer solches sagt, bewertet es einfach selbst. Und somit bezichtigen sie jeden der nur schon Worte wir ‚gut’, ‚böse’, ‚richtig’ und ‚falsch’ etc. in den Mund nimmt als bewertend. Es kann eine Bewertung sein, muss es aber nicht. Man kann in alle Worte Bewertung implementieren. Aber jene welche bewerten können leider nicht unterscheiden, ob andere dies auch tun, oder ob sie nur dieselben Worte verwenden.

Damit dieses Thema ein für alle Mal geklärt ist, biete ich hiermit eine andere Sichtweise an. Viele glauben ja auch, dass ‚spirituell’ so etwas wie ‚gut’ und ‚materiell’ so etwas wie ‚schlecht’ bedeutet. Auch das ist eine völlige Fehlinterpretation bewertender Menschen. Manche meinen auch, dass Bewerten per se schlecht ist. Auch das ist ein Irrtum. Die Dinge zu bewerten ist eine natürliche, wenn auch sehr stark persönlich gefärbte Angelegenheit. Man muss es nicht tun, aber man kann und darf es. Daran ist nichts Schlechtes. Es dient den Menschen zur Orientierung. Vor allem jenen Menschen, welche selbst noch nicht stabil sind und Ihren eigenen Weg – entgegen ihren eigenen Behauptungen natürlich – noch nicht gefunden haben. Das ist ja gerade ein deutliches Zeichen dafür, dass man seinen Weg noch nicht gefunden hat, wenn man bei jeder Gelegenheit beteuert, dass man ihn schon längst gefunden hätte. Was einer am lautesten behauptet ist das, was er selbst am wenigsten umgesetzt hat. Also jener, der ständig behauptet, dass er nicht bewertet und alle anderen ununterbrochen darauf hinweist, dass sie bewerten würden, bewertet selbst am meisten von allen. Merkt Euch das bitte. Vor allem dann, wenn Ihr meine Artikel kommentiert. J

Also, hier eine andere Betrachtungsweise von ‚Gut’ und ‚Böse’:

Alles ist Energie. Jede Energie weist eine entsprechende Frequenz auf. Je schneller sie schwingt, desto spiritueller und je tiefer sie schwingt, desto materieller ist sie. Da die meisten aber schon ‚tiefer’ und ‚höher’ bewerten, müssen wir noch einen Schritt weiter gehen. Je materieller eine Schwingung ist, desto langsamer ist sie. Je schneller sie ist, desto spiritueller ist sie. Es geht also nicht um irgendeine Bewertungsgeschichte sondern, um die Geschwindigkeit. Manchmal ist nämlich auch langsam zu sein ein Vorteil und somit ‚gut’ und manchmal ist es eben ‚besser’, etwas schneller zu schwingen. Es kommt immer auf die Situation an. Als ‚böse’ bewerten die meisten Menschen alles, was langsam schwingt und was schneller schwingt bewerten sie als ‚gut’. Aber ist ein schnelles Auto wirklich ‚besser’ als ein langsames? Ist schnelle Musik wirklich ‚besser’ als langsame? Ist eine Schnecke ‚schlechter’ als eine Mücke? Nein, selbstverständlich nicht. Aber eben, dies wird erst dann klar, wenn man es wirklich nicht bewertend betrachtet.

Ein Mörder ist also nicht per Definition ein schlechter Mensch, sondern einer, der langsam schwingt. Schlechte Menschen im bewertenden Sinne sind Menschen, mit schlechten Absichten. Und ja, wie schon gesagt, es spricht nichts dagegen auch mal zu bewerten. Aber da die meisten Menschen schon das Bewerten bewerten, fällt bei ihnen jedwede Bewertung in die ‚Schlecht-Schublade’.

Also meine Lieben, geht der Welt bitte nicht auf den Sack mit Sprüchen wie: „Du bewertest!“ Damit outet Ihr nur Euch selbst. Lernt doch besser endlich selbst das Bewerten sein zu lassen wenn Ihr es schon nicht gut findet. Aber eben, dazu müsst Ihr es erstmal richtig verstehen und ich hoffe, dass meine diesbezüglichen Ausführungen es ein wenig klarer verdeutlicht worum es sich wirklich handelt beim Bewertungsthema.

Je langsamer etwas schwingt, desto materieller wird es. Ein Stein schwingt also langsamer, als eine Blume. Deswegen ist der Stein in seiner Qualität keineswegs weniger als der einer Blume, oder? Daher wäre ich sehr vorsichtig mit dem Interpretieren solcher Begrifflichkeiten. Manchmal ist es also gut langsam zu schwingen und manchmal besser schnell zu schwingen. ‚Gut’ und ‚besser’ sind übrigens ebenfalls nicht zwingend Bewertungen. Ich betrachte es so: ‚Gut’ und ‚besser’ ist gleichzusetzen mit ‚hilfreich’ und ‚schlecht’ oder ‚schlechter’ mit ‚in diesem Moment nicht gerade hilfreich’. Somit wäre das Thema fehlinterpretierter Bewertungen gelöst. Aber eins muss ich dazu noch sagen: Man merkt es immer, ob jemand diese Sichtweise wirklich inne hat oder nicht. Macht Euch also nicht lächerlich in dem Ihr etwas vorgibt, was nicht der Wahrheit entspricht. Es ist kein Drama, wenn man noch bewertet, im Gegenteil! Es ist ein Drama nicht zu erkennen, dass man es selber tut und das Gegenteil davon behauptet.

‚Gut’ ist das, was hilft etwas zu erreichen was man erreichen möchte und ‚schlecht’ ist das, was einen daran hindert seine Ziele zu erreichen. Gut und Schlecht sind somit Synonyme für Hilfreich und Nicht-Hilfreich. So gesehen wird alles relativ und um zu erkennen ob jemand bewertet oder nicht gilt es, nicht nur auf die Worte, sondern auf das Gefühl dahinter zu achten. Wer die Menschen also nicht fühlen, sondern nur interpretieren kann, hat diesbezüglich einen schlechten Stand. Die meisten Menschen befinden sich mit dem Fühlen jedoch im Bereich des interpretierten Fühlens. Sie fühlen den andern erst nachdem alles durch die eigenen Bewusstseinsfilter geflossen und somit bereits modifiziert ist. Das ist jedoch nicht das Fühlen, welches uns ein untrügliches Bild über den andern liefert, sondern eher eins, welches uns bestätigt was wir eh schon über den andern gedacht haben. Diesbezüglich liest Du am besten meinen Text über das Fühlen. Du findest ihn ebenfalls unter meinen Notizen hier im Facebook.

Wenn also jemand sagt, dass er eine höhere Schwingung hat als Du, dann heißt das nicht, dass er besser als Du ist. Er hat einfach eine schnellere Schwingungsfrequenz. Manchmal kann das sogar dazu führen, dass die Herausforderungen des Lebens schwieriger zu bewältigen sind als wenn man nicht so schnell schwingt. Tiefer zu schwingen kann manchmal sogar Vorteile haben. So kann man zum Beispiel essen und trinken was man will und hat trotzdem keine körperlichen Beschwerden. Schneller zu schwingen bedeutet auch, dass man vieles nicht mehr verträgt und vieles umstellen muss. Das ist nicht immer leicht.

Damit sage ich jedoch nicht, dass alle kranken Menschen nur deswegen krank sind, weil sie eine höhere Schwingungsfrequenz aufweisen. In der Tat ist Krankheit einfach eine sehr langsame Schwingung welche uns darauf hinweist, unsere Energie anzuheben und den nächsten Schritt zu gehen. Somit kann Kranksein auch gut und Gesundsein manchmal auch nicht hilfreich sein. Gesunde Menschen achten in der Regel nicht auf die Feinheiten des Lebens und stagnieren dadurch in ihrer Entwicklung.

Und eines noch, zum Schluss gilt es ebenfalls zu wissen: Schnelle und langsame Schwingungen verstehen sich in der Regel nicht. Solche Diskussionen können wir also gleich sein lassen. Sie verärgern meist nur und zwar jene, mit der langsameren Schwingungsfrequenz.

Und zu kommentieren, dass es kein ‚Gut’ und ‚Böse’, kein ‚Richtig’ und ‚Falsch’ gäbe kann man sich jetzt sparen, wenn man weiß, dass ‚richtig’ hilfreich meint und ‚falsch’ nicht hilfreich. Es gibt durchaus schnelle und langsame Schwingungen. ‚Gut’ und ‚Böse’ haben also rein gar nichts mit Bewertung zu tun. Man kann, aber man muss es nicht bewerten.

Existiert Satan als das personifizierte Böse?

Das ist in der Tat eine entscheidend wichtige Frage die sich jeder stellen sollte. Stellen wir uns die Frage, ob es das ultimativ Gute gibt, dann ist die Antwort ja, nämlich Gott. Insofern ergibt sich auch die Antwort auf die Frage ob es dementsprechend auch ein Gegenüber von Gott gibt. Einverstanden?

Wenn jede Münze 2 Seiten hat und wenn alles wie oben so auch unten ist, dann lautet auch hier die Antwort; ja. Natürlich bin ich mir bewusst, dass dies nicht in die Vorstellung der meisten ‚aufgeklärten‘ Esoteriker und auch Bewusstseinsforscher passt. Ich weiß auch, dass mich diese Aussage nicht unbedingt bei allen hier sympathischer macht. Aber die Frage die ich mir diesbezüglich stellen muss ist: Will ich gefallen und somit selbst fallen oder will ich ehrlich sein? Nun gut, ich glaube die Antwort erübrigt sich. J

Gott versucht mit seiner Liebe alle Seelen zu erreichen um sie wieder in seinem Reich willkommen zu heißen. Aber genau so zieht auch Satan mit seinen Versuchungen möglichst alle Seelen an sich um sie in seinem Reich willkommen zu heißen. Wie oben so unten. Gibt es oben einen Gott, so gibt es auch unten einen. Wenn Dir die Bezeichnung Satan nicht gefällt, dann nennen wir ihn einfach den ‚Anti-Gott‘.

Modern zu sein und zu glauben, dass es entweder nur den guten Gott im Oben gibt oder gar weder einen im Unten noch einen im Oben, ist keine weise Entscheidung. Denn wenn wir unsere Seele in die richtige Richtung navigieren wollen, dann müssen wir uns orientieren können. Kein Gut und Böse zu kennen bedeutet, dass man keine Orientierung mehr hat. Dies ist deshalb gefährlich, weil wir ohne Orientierung automatisch dazu tendieren nach unten abzurutschen. Warum? Weil es mittlerweile der Natur des Menschen entspricht, dem Weg des geringsten Widerstandes zu folgen. Auch einen Stein zum Fallen zu bringen ist weitaus leichter, als ihn anzuheben. Hier walten einfach die materiellen Naturgesetzmäßigkeiten. Aber eben, wie oben so unten.

Die meisten von uns, die das jetzt lesen, befinden sich so ziemlich genau inmitten der Fronten zwischen Gut und Böse. Daher ist es wichtig und ich erwähne es – ganz dezent – immer mal wieder, dass wir Stellung beziehen. Negieren oder relativieren wir allerdings die eine oder gar beide Seiten, weil wir glauben so spirituell und modern zu sein, werden wir dem unsichtbaren Feind erliegen. Warum ich mir da so sicher bin? Na ja, wie will man gegen einen Feind gewinnen, der nicht existiert und somit unsichtbar für uns ist? Das ist ja genau der dunkle Plan: Glaube nicht an das Böse! Philosophiere es weg und es wird Dich, früher oder später, überwältigen.

Advaita Vedanta, also die Lehre der Nicht-Dualität ist nicht spirituell, sondern ein satanistischer Angriff auf Menschen die guten Willens sind um auch sie in den Abgrund zu reißen. Dass sie mit einem Lächeln auf ihren Lippen abstürzen, stört das Böse keineswegs. Es weiß ja, dass sich dieses Lächeln schon bald in ein schmerzverzehrtes, reuiges Gesicht verwandeln wird.

Spätestens jetzt stellt sich die Frage der Angst.

Ja, es macht Angst zu wissen, dass es nicht nur gute, sondern auch böse Mächte gibt. Da ich aber behaupte, dass Angst nicht von außen in uns gemacht werden kann muss man verstehen, dass alles, was uns fürchtet, also jede Angst die wir empfinden können, bereits in uns vorhanden gewesen sein muss und sie von außen nur getriggert werden kann, nicht erschaffen!

Ja, manchmal muss man sich eingestehen, dass man Ängste hat. Das wäre zumindest besser als zu glauben, dass einem andere Angst machen können. Denn der Angst welche theoretisch von außen kommt, kann man nicht Herr werden. Zu wissen, dass es meine eigene Angst ist, lässt mich Schöpfer sein und somit wird man sie überwinden können. Das ist damit gemeint, sich seiner Angst zu stellen und nicht das Relativieren und wegphilosophieren der Ängste! Ja, das benötigt eine große Portion Mut. Und wer sich traut sich seinen Ängsten zu stellen, der weiß sofort weshalb ich der Erforschung und Schulung des eigenen Bewusstseins den höchsten Stellenwert beimesse. Mit gängiger Weichspühlspiritualität ist dem nicht beizukommen.

Was ist Weichspülspiritualität? Alles das, was jene tun, die jetzt glauben, dass ich keine Ahnung hätte.

Jeder kann glauben, was er will. Jeder kann mich verfluchen, der Angstmacherei bezichtigen oder als unwissend abstempeln. Jeder kann tun wie ihm beliebt. Ich liebe sie alle. Aber ich bin mir verpflichtet es anzusprechen. Ich tue dies nicht für mich! Denn solche Statements schrecken viele Menschen ab. Es wäre ein außerordentlich schlechtes Geschäftsmodell! Du musst Dir also folgende Frage stellen: Bin ich ein guter oder ein schlechter Geschäftsmann? Richtig, ein schlechter. Ein sehr schlechter sogar! Aber jetzt musst Du Dir fairerweise auch die Frage stellen, ob ich ein guter Mensch bin oder nicht? Meine ich es gut mit Dir oder nicht, was glaubst Du?

Die Antwort entscheidet darüber, ob Du meine Worte verstehst oder nicht, daher überlasse ich sie Dir. Wenn wir mit Menschen zu tun haben – vor allem, wenn wir sie als Lehrer akzeptieren – oder auch wenn wir mit ihnen Geschäfte machen oder Freundschaften eingehen wollen, sollten wir uns zuerst immer die Frage nach der Intention (Absicht) stellen. Einerlei wie gut, heilig oder verlockend die Angebote klingen… achte auf die Intention und Du weißt, mit wem Du Dich besser nicht einlassen solltest. Kein noch so großer Gewinn oder persönlicher Vorteil kann aufwiegen, wo wir uns wiederfinden werden wenn wir den falschen ‚Propheten‘ (Lehrern, Menschen, Freunden) gefolgt sind.

Und wenn ich Euch allen jetzt einen ‚guten’ Tag wünsche, dann meine ich damit folgendes: Möge Dein Tag so sein, dass er Dir genau das liefert, was am besten für Deine geistige Entwicklung ist und nicht nur das, was Dein Ego sich wünscht.

Guten Tag allerseits. J

Bruno Würtenberger.

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