Wie soll die Zukunft unseres Landes aussehen?

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Wie soll die Zukunft unseres Landes aussehen?

Wie soll es „regiert“ werden?

Welche Verfassung soll es haben?

Auf welchem Wirtschafts- und Finanzwesen soll der neue Staat aufgebaut sein, wenn der jetzige sich selbst eingestampft hat?

Diese Fragen stellen sich drängender denn je!

Schaut man sich die aktuelle Situation genau an, so kommt man nicht umhin zu erkennen, dass eine grundlegende Änderung ansteht.

Es darf weder wieder abhängige Volksvertreter geben, noch ein System, das fast gänzlich vom Finanzmarkt abhängig ist.

Privatwirtschaft ist notwendig, aber nicht in Bereichen, die zur gemeinsamen Ressource gehören. Das Gesundheitswesen, das Verkehrswesen, die Energieunternehmen und die Post müssen im Besitz der Gemeinschaft sein. Dies schließt eine vernünftige Finanzpolitik in diesem Bereich nicht aus. Das Land muss also im Wesentlichen unabhängig von der Börse und den Finanzjongleuren aufgestellt sein. Eine goldgedeckte Währung, unabhängig von Dollar und Pfund wäre dabei eine wichtige Grundlage. Eine nationale Wirtschaftsordnung und eine eigene Währung sind ebenfalls von größter Bedeutung.

Wie schon in einem anderen Beitrag erwähnt, ist es unbedingt notwendig, dass in einer Verfassung das Selbstbestimmungsrecht der Völker verankert ist und Imperialismus jeglicher Art verneint wird, ja sogar strafbar ist. Genauso hat keine religiöse Grundhaltung etwas in einer Verfassung zu suchen, weil es nicht zur Unabhängigkeit des Staatswesens beiträgt.

Das derzeitige Parteiensystem ist dem Lobbyismus unterworfen und sollte daher abgelöst werden. Auch Ideologien, gleich welcher Art, dürfen wir keinen Raum mehr bieten.

Der kommende Regierungschef sollte nur dem Urteil des Volkes unterliegen und nicht irgendwelchen Abgeordneten. Nun stellt sich die Frage, ob der „erste Diener des Staates“ nicht langfristig auf dieses Amt vorbereitet werden muss?  Die Monarchen der Vergangenheit wurden von Kindesbeinen an auf ihr Amt vorbereitet und waren an das eigene Volk weit mehr gebunden, als die Regierenden von heute. Zumal diese weder friedfertiger sind, noch verantwortungsbewusster.  Eher das Gegenteil ist der Fall.

Unabhängige Nationalstaaten sind dazu förderlicher für die Vielfalt, als es ein Mischmasch in der Weltensuppe sein kann. Ebenso hat sich gezeigt, dass nicht nur kleinere Wirtschaftsunternehmen, sondern auch die Nationalstaaten als Gemeinschaft besser funktionieren. Das liegt an den engeren inneren Verflechtungen, die unter anderem mehr Verantwortungsbewusstsein für die Gemeinschaft beinhaltet. Die Förderung des Individuums als Teil der Gemeinschaft ist von größter Bedeutung für den Erfolg des Landes. In dem Zusammenhang ist auch das Bildungssystem zu überdenken, das ganz im Sinne von „Karl dem Großen“ als Gleichschaltungsinstrument funktioniert.

Weder den aktuellen Akteuren, gleich welcher Art, noch den Strippenziehern im Hintergrund darf bei all den Entwicklungen noch irgendeine Entscheidungsgewalt zukommen. Bisher sind wir dem „Teile und Herrsche System“ unterworfen gewesen, haben uns spalten lassen und leben und leben lassen, war daher kein Thema. In der Gemeinschaft der selbstbestimmten Völker kann dieses von der Finanzlobby gesteuerte Herrschaftssystem zusammenbrechen und auch die ferngesteuerten Regierungen und Millitärapparate werden Teil der Geschichtsschreibung.

Wichtigste Grundlage für ein starkes Gemeinwesen ist und bleibt aber die Stärkung der lokalen Versorgungsstrukturen und damit auch die Befreiung der Bauern vom Joch der ideologischen Fantasten und vor allem wiederum dem der Finanzwirtschaft.

Ein weiteres Thema zeigt sich gerade an Hand des Beispiels der Justiz der BRD im Vergleich zu der des preußischen Staates. Selbst ein starker König wie „Friedrich der Große“ konnte sich nicht einfach über die Justiz stellen. In der BRD ist dagegen der Staatsanwalt den Weisungen der Justizminister unterworfen und ein Vorgehen gegen Regierungen ist daher eingeschränkt.

Im Gesamtzusammenhang erinnere ich an die Worte von dem New Yorker Erzbischof, Kardinal John Murphy Farley, der sich kurz vor dem ersten Weltkrieg zu den Gründen für den Krieg äußerte:

Der Krieg, der in Vorbereitung ist, wird ein Kampf zwischen dem internationalen Kapital und den regierenden Dynastien sein. Das Kapital wünscht niemanden über sich zu haben, kennt keinen Gott oder Herrn und möchte alle Staaten als große Bankgeschäfte regieren lassen. Ihr Gewinn soll zur alleinigen Richtschnur der Regierenden werden.

Hieraus lässt sich eben nicht nur der eigentliche Grund für diesen Krieg erkennen, sondern auch, wer ihn hervorgebracht hat und warum. Damals sollten eben die letzten einigermaßen souveränen Staatschefs fallen. Im Zusammenhang mit diesem Krieg zeigten sich bei genauerer Betrachtung auch schon die parlamentarischen Abgeordneten und die Parteien als Problem für die innere und äußere Sicherheit.

Um einen insgesamt anderen Blick auf die geschichtlich verteufelten Monarchien werfen zu können, ist eine andere geschichtliche Betrachtung von Nöten. Gerade der Blick auf die Preußen ist dabei wichtig. Ich sage nur: aufgeklärte Könige, ein bestens organisiertes Staatswesen und ein wirtschaftlicher Aufstieg.

Anbei dazu ein Beitrag des „Ostpreußischen Rundfunks“ auf Youtube !

Zitat:Hans Eifler beleuchtete anlässlich der Frühjahrstagung der Landsmannschaft Ostpreußen, Landesgruppe Nordrhein-Westfalen, am 15. März 2014 in Oberhausen den Vorbildcharakter Preußens für Kultur und Lebensform”.

Der deutsche Kaiser hat übrigens bis zum Schluss versucht den ersten Weltkrieg zu verhindern.

Noch ein kleiner Nachtrag zum Thema Bildung zum selbständigen Denken. Auch hier waren die Preußen Vorbild. Hier ging es also nicht um Gleichschaltung, sondern um selbstständiges Denken. Das erfolgreiche Schulsystem der Preußen wurde spätestens nach 1945 endgültig zerstört.

Gruß Armin

 

Bild von Antje Eipper auf Pixabay

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