Wie und warum Goethe zum Pantheisten wurde! Eine grundlegend andere Betrachtung der Welt

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“Der Mensch ein Teil der göttlichen Metamorphose

Weil für Goethe als Pantheisten (von gr. pan, alles, und theos, Gott: Anhänger der ‚Allgöttlichkeit‘) Natur und Göttliches identisch sind, ist Naturwissenschaft für Goethe (partielle) Gotteserkenntnis. Da auch der Mensch nach Goethe Teil der Naturgeschichte ist, lässt sich der Hauptbegriff der Naturwissenschaft, die ewige Metamorphose der Natur
(Gestaltumwandlung), die in Richtung einer Höherentwicklung erfolgt, ist auch beim Menschen beobachten: Auch der Mensch durchläuft im Laufe seines Lebens verschiedene äußere und innere Wandlungen, eine Abfolge von Entwicklungsstufen, die auf eine Höherentwicklung, eine „Steigerung“ seiner Anlagen ausgerichtet ist: Aber im Gegensatz zur außermenschlichen Natur, wo dieser Prozess unbewusst abläuft, kann der Mensch in diesen Prozess der Bildung und Höherentwicklung bewusst eingreifen.”

(gefunden auf thorwart.de – Goethes-Naturgottes-Begriff)

“Pantheismus
beschreibt alles in
göttlicher Verbindung.”

“Alles, was existiert,
ist Gott”

(gefunden auf liga-der-pantheisten.de)

 

Zitat von Johann Wolfgang von Goethe

Nihil contra Deum, nisi Deus ipse.

“Ein herrliches Dictum von unendlicher Anwendung. Gott begegnet sich immer selbst, Gott im Menschen sich selbst wieder im Menschen: Daher keiner Ursache hat, sich gegen den Größten gering zu achten

(gefunden auf Zitate.EU)

Für mich ist es wichtig diese, eben auch philosophische Betrachtung, den für mich lebensfremden Betrachtungen der Weltreligionen und eines Teils der anderen “spirituellen Schulen” entgegenzustellen.

Weitere Gedanken zum Thema “Pantheismus” als solches:

Wenn man sich die Denkweise des Pantheismus an sich anschaut, so ist seine Grundlage „ALLES ist Gott / Gott ist ALLES“ im Gegensatz zu den „dualen Religionen”grundlegend in der Realität verankert.

Man muss sich darin aber auch darüber im Klaren sein, dass auch wirklich ALLES in dieser Welt göttlich ist, auch das, was man gemeinhin als „böse“ ansieht. Da sich alles auf der Welt genauso, wie die Natur, als solches ständig in Veränderung und im „Auf und Ab“ befindet, gilt das eben auch für die verschiedenen Energien. Es befindet sich daher auch alles dahingehend in ständiger Veränderung, dass dann auch mal die eine und dann die andere Energie die Oberhand gewinnt. So, wie es aber nicht nur Licht oder nur Dunkelheit gibt, gibt es eben auch nicht einfach nur „Gut“ oder nur „Böse“ und für mich sind letztlich alle Nuancen, eben im Gegensatz zum Denken der dualistischen Weltreligionen, damit göttlich. Es gibt darin keine getrennten Welten und alles ist ineinander verwoben.

Gruß Armin

 

Video von Philo-Café -Youtube

Bild von M W auf Pixabay

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