Entgegen aller fantastischen Überlegungen

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Entgegen aller fantastischen Überlegungen für die Zukunft gehe ich weder von einer langfristigen Erleuchtung der Mehrheit der Menschheit aus, noch ist für mich im natürlichen Kontext des gesamten Lebens ein ewiger Friede absehbar. Auch die Freiheit wird ein ewig zu verteidigendes Gut bleiben. Ab einer gewissen Menge von Menschen ist für die Masse ebenfalls ein klar gefasstes Regelwerk von Nöten, da sie weiterhin sowohl den leichten Weg gehen wird, als auch von inneren Prozessen gesteuert agiert. Auch die in der Demokratie grundlegende Herrschaft der Mehrheit ist, wie aktuell sichtbar, für mich eher als „in destruktiven Prozessen endend“ erkennbar.

In der Demokratie ist die Entscheidung stets bei der Mehrheit, das heißt beim Unsinn. In der Monarchie kann die Entscheidung wenigstens zuweilen an einen Vernünftigen gelangen.
Friedrich II. der Große
Gefunden bei: gutezitate.com/

Auf lange Sicht kann aber zumindest ein zukunftsweisendes System geschaffen werden, das als realitätsnah bezeichnet werden kann, wenn es in sich eben nicht wieder aus zerlegten Strukturen aufbaut und hier auch nicht wieder auf den Knien vor dem Diktat des Kapitals agiert.

In allem ist es auch von größter Bedeutung, die eigene Kultur zu schützen, aber auch die der anderen Völker als unantastbar anzuerkennen. Dies gilt aber ebenfalls auch für den Schutz des Individuums im eigenen Volk. Die Freiheit des einen hört aber bekanntlich da auf, wo sie die des anderen berührt. Sie darf jedoch in der Bewertung nicht religiösen oder spätpubertären Betrachtungen unterworfen sein. Somit darf es grundsätzlich weder für Minderheiten, noch Mehrheiten manipulierende Eingriffe in die Persönlichkeitsentwicklung geben. Grenzen im Allgemeinen sind entsprechend dann auch als Teil des Schutzes und der Förderung der Vielfalt der Völker zu sehen.

Ich hatte in diesem Kanal schon einige Überlegungen zur Zukunft unseres Landes angestellt und werde diese daher nicht noch einmal insgesamt benennen, möchte aber hier zwei weitere Themen hinzufügen.

Für mich ist eine neue grundlegende Annäherung an die anderen Staaten des deutschsprachigen Raums zu all meinen bisherigen Überlegungen genauso hinzuzufügen, wie auch eine Neubewertung des Schulsystems als solches ein wichtiges Thema für die Zukunft sein müsste. Beim Thema „Bildungssystem“ geht es thematisch dabei nicht nur um die bisherige willkürliche Zerstörung der Grundlagen eines früher funktionierende Staatswesens, sondern eben auch darum, die Besonderheiten des Individuums als Kapital für eine starke Gesellschaft zu sehen. Eine ebenfalls individuellere Pädagogik trennt sich dabei mit Nichten wie heute von einem klar geregelten Bildungswesen, sondern handelt dabei eher darin produktiv.

Wenn ich um Anschluss auf das Thema Verteidigungspolitik zu sprechen komme, wäre diese natürlich bei einem sein Leben lang auf seine Aufgabe vorbereiteten, handlungs- und entscheidungsfähigen Regierungschef nicht wieder in den Händen von Fantasten und bildungsfernen Politikern. Ob Mann oder Frau, sollte dieser Regierungschef natürlich trotzdem der Verfassung unterworfen sein, die wie anderer Stelle schon erwähnt, eben auch Imperialismus gleich welcher Art verneinen sollte.

Der Anfang für eine grundlegend neue Gesellschaft, beruht aus meiner Sicht aber erst einmal auf einer grundlegenden Neubewertung der Geschichtsschreibung. Die aktuelle ist, nett gesagt, im Sinne der Nachkriegsordnung angepasst worden und das nicht nur auf die Jahre des zweiten Weltkriegs beschränkt. Für einen echten Neuanfang ist somit eine grundlegend andere Selbstbetrachtung der Deutschen zwingend notwendig. Hier anbei dazu eine Buchreihe, die wie ich finde, auf sehr guten Recherchen beruht und eben z.B. auch eine andere Betrachtung der Kolonialpolitik der Deutschen beinhaltet:

https://archive.org/details/kosiek-rolf-u-rose-olaf-der-grosse-wendig-richtigstellungen-zur-zeitgeschichte-band-1_202109/page/674/mode/2up

Dies ist zunächst erst einmal wieder nur meine Meinung…

Gruß Armin

 

Bild von Monika auf Pixabay

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