Gedanken zu einer eigenen Welt der Zukunft Teil 1

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Teile und herrsche

Das über die Jahrhunderte genutzte “Teile-und-herrsche-Prinzip” beinhaltete immer auch Spaltung und Imperialismus. Nun strebt der Imperialismus in die Übernahme der ganzen Welt unter dem Deckmantel von “Klimaschutz” und “Gesundheit”. In Wirklichkeit geht es aber um die Unterwerfung der Menschheit unter dem “Schutzschirm” der Transhumanisten. Sie maßen sich an, entscheiden zu können, was für die Natur/Welt gut ist. Die Zombies der Gruselschocker der Moderne sind nichts im Gegensatz zu den Menschen, die sich ihrem Diktat unterwerfen.

Wenn die Menschheit diesem Weg folgt, werden zwar Spaltung und Imperialismus an Wert verlieren, aber der Mensch als solches eben auch. Trotz allem verhält er sich hier, wie bereits erforscht, genauso wie auch Tiere, deren Population in ihrem Lebensbereich zu groß geworden ist. Sie reduzieren sich! Doch wollen wir über uns bestimmen lassen oder der überlebensfähige starke Part sein, der sich seinen eigenen Lebensbereich schafft, in dem er natürlich lebt. Wollen wir uns einer untergehenden Gesellschaftsform unterwerfen, die sich selbst ersetzt oder in einer zwar reduzierten, aber gesunden Welt leben? Wir hätten uns dann im natürlichen Sinne als der starke Part erwiesen und nicht als technisierte Lebensform. Trotzdem dürfen wir uns am Ende nicht als die heraus heben, die der Spaltung und Zerstörung der Gemeinschaft die letzte Energie gegeben haben. Wir sollten uns eine freie Welt schaffen, die als Vorbild gilt, nicht als Abbild dessen, das wir überwinden wollen.

 

Das Böse?

In der Psychiatrie werden autonome Menschen gern mit dem Makel “Anpassungsstörung” bedacht. Sie werden als Störung empfunden, weil sie das oft rein funktionale Leben der anderen ins Wanken bringen könnten. Wie gern wird der Mensch zum Herdentier degradiert, was für viele Menschen wohl auch eine treffende Beschreibung ist. Sind selbstständig denkende Menschen dann im Gegensatz dazu nicht aber eher der eigentlich schaffende Teil der Gesellschaft? Der freie Mensch ist das Individuum in seiner eigentlichen Form. Bedeutet aber deshalb kein Herdentier zu sein, zwangsläufig nicht mit anderen Menschen produktiv sein zu können? Oder vielleicht eher eine weiterentwickelte Lebensform zu sein? Müssen diese Menschen nicht damit eher die anderen schützen und nicht umgekehrt, wie zurzeit? Es ist nicht grundsätzlich falsch, dass jemand eine Führungsfunktion übernimmt, sollte das aber nicht jemand sein, der weitblickend und verbindend ist? Wird dieser eigentlich nicht nur deshalb als “Das Böse” degradiert, weil er mit seinem Verhalten auch das Unvermögen manch anderer spiegelt? Führte nicht die Degradierung der eigentlichen Denker in die augenblickliche Dekadenz dieser Gesellschaft? Realismus und besondere kulturelle Grundlagen sind somit einer gelenkten Traumwelt gewichen. Eine unabhängige produktive Gesellschaft kann wieder auf unserer Jahrtausende alten Kultur aufbauen und diese weiterentwickeln. Sie kann dann auch wieder auf der “Aufklärung” aufbauen und nicht auf dem Denken der Fantasten.

Teil 2 folgt am 19.4.2021

Das sind erst einmal nur meine Gedanken und Anregung zu eigenen Denken.

Armin

 

Bild von PapaOsmosis auf Pixabay

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