Glutamat

Glutamat ist der häufigste verwendete Geschmacksverstärker und kommt in Nahrungsmitteln, vor allem in Fertigprodukten, meist in Form von Mononatriumglutamat vor. Glutamat ist das Salz der Glutaminsäure (Aminosäure).

Die Glutaminsäure befindet sich auch in natürlicher Form in vielen Lebensmitteln, jedoch da nur in kleinen Mengen,  wie z.B. in lang gereiftem Käse, in Tomatenmark, in Räucherlachs aber auch in Möhren, Spinat, Eier, Magerquark und Zwiebel. Um an die Glutamatmenge heranzukommen, die in einer einzigen Portion Fertigsuppe ist, müsste man etwa 20 Möhren oder 10 kg Spinat oder 250 Eier oder 7 kg Zwiebeln essen.

(Quelle: „Wenn Essen krank macht“ von Dr. John Emsley und Peter Fell)

“Maggi” ist eines der bekanntesten Gewürzmittel aus Glutamat:

Das genaue Rezept ist natürlich streng geheim, aber sicher ist, dass „Maggi“ auf Pflanzenproteinen basiert. Seit 2016 bestehen diese aus Weizen, zuvor war noch Soja dabei. Die Proteine wurden früher zuerst mithilfe von Salzsäure denaturiert, ehe sie mit einer Natronlauge neutralisiert werden, berichtet die „Bild“. Heute sollen nur noch biologische Auslöseverfahren im Einsatz sein. Der Würze werden anschließend  Geschmacksverstärker (Mononatriumglutamat und Dinatriuminosinat) und Salz beigemengt. So erhält man die markante dunkelbraune Sauce.

Bis 2020 soll die Rezeptur geändert werden, gab Nestle bekannt. Man wolle mehr natürlichen Geschmack in die Kult-Würze bringen, heißt es und künftig auf Zutaten, die niemand kennt, verzichten.

Vielleicht findet dann auch das umgangssprachlich genannte „Maggi-Kraut“, Liebstöckl, seinen Weg in die Rezeptur. Denn das ist, trotz des ähnlichen Geruchs, bis jetzt nicht drin.

(Quelle: Money- das Wirtschaftsportal von Österreich http://money.oe24.at )

Was passiert in unserem Körper, wenn wir Glutamat zu uns nehmen.

Werden nun Produkte mit künstlich zugesetztem Glutamat gegessen, so blockiert das die Sättigungsregulation. Das heißt man isst viel mehr, als man eigentlich essen müsste um satt zu werden.

Entgegen der Meinung mancher Experten, kann Glutamat die Blut-Hirn-Schranke durchdringen und eine Vergiftung des Gehirns bewirken, da es Schwermetalle an sich bindet. Faktoren, welche die Blut-Hirn-Schranke durchlässig machen können, sind z.B. ein hoher Blutzuckerspiegel, hohe Blutfettwerte, Infektionen und der Konsum von Zitronensäure.

Glutamat fördert außerdem Migräne und auch Diabetes.

Wie kann man Glutamat erkennen?

Leider gibt es inzwischen schon unzählige Bezeichnungen oder Abwandlungen, wie z.B. Trockenmilcherzeugnis. Hier wird aus fettfreier Milchtrockenmasse ein Pulver gezaubert, das von Natur aus viel Glutaminsäure enthält. Diese Aminosäure wandelt sich während des Herstellungsprozesses in Glutamat um.

Weitere Bezeichnungen sind:

  • E 620, E 621, E 622, E 623, E 624, E 625
  • Glutaminsäure
  • Natriumglutamat
  • Kaliumglutamat
  • Calciumglutamat
  • Magnesiumglutamat
  • alle Begriffe, in denen „Würze“ steckt (pflanzliche Würze)
  • Hefeextrakt
  • Nährhefe
  • Proteinisolate
  • Weizenprotein
  • Milchprotein
  • Hydrolisiertes Protein
  • „Aroma“ kann auch Glutamat sein
  • gekörnte Brühe

Der Unterschied zwischen Nährhefe, Hefeextrakt und Glutamat:

Nährhefe besteht aus abgetöteten Hefepilzen. Sie wird meist als Basiszutat für vegetarische Aufstriche verwendet und ist reich an Glutamat

Hefeextrakt und Würze wird aus einem Konzentrat aus Hefepilzen hergestellt und enthält somit ein Vielfaches mehr an Glutamat als die Nährhefe

Mononatriumglutamat ist das chemisch absolut reine Glutamat und wird durch bakterielle Fermentation gewonnen, bei der gentechnisch veränderte Bakterien zum Einsatz kommen.

(Quelle: Akademie der Naturheilkunde)

Um wirklich gesund zu bleiben ist es ratsam selbst frisch zu kochen und mit frischen oder getrockneten Kräutern, Steinsalz und natürlichen Gewürzen zu würzen.

Dein Körper wird es dir danken!

Alles Liebe

Andrea Viertl

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