“Die Kinder müssen Milch trinken. Sie brauchen in der Früh etwas Warmes und Milch ist gesund. Außerdem hat Milch viel Eiweiß und liefert das wichtige Calcium, das wir für unsere Knochen brauchen.”

Das wurde uns jahrelang, jahrzehntelang gelehrt, doch das ist ein großer Irrtum!(Quelle: Akademie der Naturheilkunde)

Die Menschen haben erst vor wenigen tausend Jahren damit begonnen, Milch und Milchprodukte zu konsumieren, obwohl der Mensch schon seit vielen Jahrmillionen auf der Erde lebt.  Die ersten Hinweise für eine gezielte Produktion und Verarbeitung von Milch stammen aus dem Mesopotamien des 5. Jahrtausends vor unserer Zeitrechnung. In Europa begann die Milchproduktion noch sehr viel später, nämlich vermutlich erst etwas 3.500 vor unserer Zeitrechnung. Damals begann man Milch nur vereinzelt und sehr selten zu trinken.

Das heißt, viele Jahrtausende hat der Mensch keine Milch zu sich genommen. Diese Zeit genügt einem Organismus nicht, um sich an ein neues artfremdes Nahrungsmittel anzupassen. Unser Verdauungssystem ist nicht für Milch und Milchprodukte ausgerichtet, deshalb hat die Mehrheit der Weltbevölkerung Probleme mit der Verdauung und Verwertung von Milch.

Dazu kommt außerdem, dass die Milch früher in natürlicher, nämlich in roher Form verzehrt wurde und von Kühen, Schafen oder Ziegen in artgerechter Haltung stammten. Sie erhielten – im Gegensatz zu heute – kein Getreide und kein Soja!

Die gesundheitlichen Auswirkungen von Milch

Meine Patenkuh Maggie (6 Monate)

Milch ist von Natur aus ein Übergangsmittel – sie ist eine Säuglingsnahrung. Kuhmilch ist die Muttermilch von Kälbern, genauso wie Schafmilch die Muttermilch von Lämmern und Ziegenmilch von Ziegenbabys ist. Diese Milch ist vom Eiweißgehalt und von den Wachstumshormonen so aufgebaut, dass sie optimal für die jeweiligen Tierbabys ist. Sie enthält auch viel weniger Kohlenhydrate und ein völlig anderes Mineralstoff- und Vitaminprofil.

Der Konsum von Milch ist von der Natur nicht vorgesehen – für Neugeborene nicht und schon gar nicht für Erwachsene!

Um die Milch und die darin enthaltene Lactose (Milchzucker) verdauen zu können, bildet der Körper im Dünndarm das Enzym Lactase. Dieses Enzym kann normalerweise nur bis etwa zum dritten Lebensjahr gebildet werden. Das ist die Zeit, in der die Natur vorgesehen hat, dass ein Baby gestillt werden kann. Danach bildet es sich zurück und manche Menschen können dieses Enzym gar nicht mehr produzieren. Diese Menschen leiden dann an Durchfall, Bauchschmerzen und Blähungen, der sogenannten Laktose-Intoleranz, die so gesehen keine Krankheit oder Allergie ist, sondern ein ganz normaler natürlicher Zustand.

In vielen Regionen der Welt, z.B. bei afrikanischen oder asiatischen Völkern, ist es völlig normal, im Erwachsenenalter keine Milch mehr zu trinken. Dort kann man beobachten, dass diese Menschen trotzdem keine Mangelerscheinungen haben. Ganz im Gegenteil, es gibt viel weniger Fälle von Brust-, Eierstock- und Prostatakrebs.

Milch löst Entzündungen, Hautprobleme und Allergien aus und übersäuert. Sie verschlackt unseren Körper, was speziell bei Menschen mit Atemwegsproblemen noch erschwerend dazukommt.

Wie wichtig ist das Calcium aus der Milch?

Ja, Milch hat viel Calcium. Doch unsere Knochen brauchen viel mehr, als Calcium und das hat die Milch nicht. Unsere Knochen brauchen Vitamin D, Magnesium, Vitamin K, Silicium, Bor, Kalium, Zink, Kupfer, Phosphor und Mangan. Gerade das Silicium ist sehr wichtig für den Knochen, da es am Aufbau der Kollagenfasern beteiligt ist, die für die Elastitzität den Knochen elastisch machen

“Wenn wir jetzt nur Milch oder Milch-Produkte als Calcium-Lieferant zu uns nehmen, kann es zu einem Mineralstoffmangel kommen, der die Knochen erst recht spröde macht!”

Diese Aussage wird auch von wissenschaftlichen Studien gestützt: In der so genannten Nurses‘ Health Study beispielsweise wurde gezeigt, dass der Verzehr von Milch keinen positiven Effekt auf die Knochendichte oder –stabilität hat. Im Gegenteil: Der Milchverzehr könne sogar das Risiko von Knochenbrüchen erhöhen!

Leider behauptet die Schulmedizin noch immer das Gegenteil. In jeder Osteoporose-Beratung wird empfohlen Milch und Milchprodukte zu verzehren. Ernährungsberater lernen das auch noch immer in ihrem Studium!

Calcium-Quellen als Knochenstärker:

Brokkoli – ©pixabay

Calcium in hoher Calcium-Bioverfügbarkeit findet man in Brokkoli, Kohlgemüse, Chinakohl, Mandeln, weißen Bohnen und Süßkartoffeln.

 

 

 

Wertvolles Calcium in Nahrungsergänzungsergänzungen: Hier kann ich die Sango Koralle oder Moringa empfehlen. Willst du auch noch etwas gegen deine Übersäuerung und zur Regulation deines Calcium-Magnesium-Silicium-Haushaltes machen, dann empfehle ich dir LavaVitea Zeolith detox: (ID: 6716659) www.lavavitae.com

Muss ich ganz auf meine Milch verzichten?

Nein, denn es gibt hervorragende Milch-Ersatzprodukte, wie Mandelmilch, Reismilch, Kokosmilch etc. Pflanzenmilch kann man sehr gut in jedes Müsli geben oder auch zum Kochen verwenden. Statt Sahne kann man Mandelmuss oder Kokosmuss verwenden.

Probier es doch einfach aus! Dein Körper wird es dir danken!

Alles Liebe

1 Kommentar

  1. Warum sollen bitteschön “Mandelmilch, Reismilch, Kokosmilch” etc. Ersatzprodukte für Milch sein?

    Das sind nur Pflanzensäfte und können sich in keinster Weise mit der Milch messen und sie mit Milch gleichzusetzen ist etwa so falsch und verlogen, wie Bohnenbrei für Fleischersatz zu erklären.

    Versuch doch mal ein Kalb oder ein Baby mit Mandelmilch großzubekommen!

    Die Menschen, die auch als Erwachsene Kuhmilch, Schafsmilch oder Ziegenmilch trinken können, sind vor allem jene aus Kleinasien, dem Kaukasus und Europa.

    Sie haben sich an das Trinken von Milch gewöht, um in den sonnenschwachen Regionen überleben zu können. Über die Milch, die Tierleber und Tierfette kompensierten sie den VitaminD-Mangel, die sie trotz der Aufhellung ihrer Haut nicht durch Sonnenlicht decken konnten, zumal sie wegen der Kälte Kleider tragen mussten und somit nur Gesicht und Hände für die VitaminD-Produktion zur Verfügung hatten.

    In Skandinavien reicht auch das nicht aus, weswegen sie Lebertran aus Kabeljau erzeugen, worin die erforderliche Tagesdosis an VitaminD in einem gehäuften Esslöffel vorhanden ist.

    Milchtrinken ist also eine Überlebensstrategie, als Ergebnis der natürlichen Evolution!

    Schon als unsere Vorfahren noch Schnecken oder Fische waren, gehörten Eier zu unseren Grundnahrungsmitteln. Das hat sich nicht geändert, als sie zu Kriechtieren, Dinosauriern und Säugetieren wurden. 1 Milliarde Jahre der Evolution kannst Du nicht durch eine Marketingideologie wie Veganismus wegwischen.

    Weder Fleisch, Eier, Milch noch Honig kannst Du durch industriell verarbeitete Hülsenfrüchte ersetzen. Das Éinzige, was Du damit erreichen kannst, ist, Dich in eine evolutionäre Sackgasse zu manövrieren, gar keine oder nur schwache Nachkommen zu zeugen und auszusterben. Die Evolution nimmt keine Rücksicht auf Ideologien und Wunschvorstellungen.

    Du weißt vermutlich nicht, dass der Veganismus eine Marketing-Kampagne der Soja und Getreide-Industrie ist.

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